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  • Luis Foral

Sind klassische Führungsstrukturen noch zeitgemäß?

Aktualisiert: 13. Jan.


Im Idealfall treffen sich Menschen am Arbeitsplatz, die gleichen Ziele haben, sich auf Augenhöhe begegnen, die eigenen Fähigkeiten und die der anderen kennen und schätzen, sich kontinuierlich absprechen, Differenzen konstruktiv klären und gemeinsam nach den besten Lösungen suchen. Lange war man überzeugt, dass Mitarbeiter geführt werden wollen und müssen und die Zusammenarbeit in Teams nur über hierarchische Strukturen funktioniert. Sind Leader und strikte Weisungshierarchien von oben überflüssig geworden, jetzt wo wir in der modernen Arbeitswelt angekommen sind? Spätestens seit Steve Jobs kennen wir ja den Motor für Innovationen: Flexibilität und kreative Lösungsideen und Führungskräfte, die ihren Mitarbeitern vertrauen. Leader, die ihnen die Freiheit einräumen, über den Tellerrand zu schauen, ihnen Mut geben, Neues zu denken und auszuprobieren und kluge Ideen zu entwickeln. Starre Hierarchien und "Drop Down" haben ausgedient.

Gerade dann, wenn Hierarchien über Bord geworfen werden, werden Strukturen umso essentieller. Damit keine wichtigen Aufgaben liegen bleiben oder unter den Tisch fallen, weil sich keiner dafür verantwortlich fühlt, braucht es klar definierte Arbeitsbereiche, vor allem aber optimale Kommunikationsstrukturen. Teams müssen wissen, wer welche Aufgabe betreut und wann erledigt. Die notwendigen Leitlinien und Regeln entstehen im Team und können in der Zusammenarbeit und im Umgang miteinander "gelebt" werden. Führungskräfte steigen in die Rolle des Mentors oder Coaches und übertragen die Verantwortung auf die handelnden Personen. Das ist moderne Mitarbeiterführung, die künftig über die Attraktivität von Arbeitgebern und den Erfolg von Unternehmen entscheiden wird.


Sind Hierarchien überhaupt noch zeitgemäß?

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