Arbeitswelt hybrid denken

01.05.2022

Website auf Laptop mit Zubehör

Beitrag von Werner Glöckl
 

Ein spannender Wandel in der Welt der Arbeitgeber über künftige Arbeitsabläufe zeichnet sich ab: Hybrid Work oder Remote First? Oder doch wieder alle zurück ins Büro? Seit Ende der Homeoffice-Pflicht müssen sich Organisationen und Führungskräfte fragen, wie der neue Arbeitsalltag in ihrem Unternehmen aussehen soll. 

Eines ist klar: In Zukunft werden flexible Arbeitsmodelle die Regel sein, also einige Mitarbeiter*innen sind vor Ort, während andere im Homeoffice arbeiten. Dass das funktioniert und sowohl Vorteile für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer*innen bringt, das steht nach zwei Jahren Pandemie fest.

Hals über Kopf mussten Unternehmen mobiles Arbeiten und Homeoffice einführen, Mitarbeiter*innen mit der nötigen Technik ausrüsten, neue Abläufe, Tools, Prozesse und Kommunikationskanäle entwickeln, festlegen und etablieren und sich mit neuen Führungsmodellen anfreunden.

Die meisten von uns haben keine Lust mehr auf Standardlösungen, weil sie flexible Lösungen zu schätzen gelernt haben. Und das, obwohl hybride Teams stark von Technik und Kommunikationssystemen abhängig sind und das Büro ein wichtiger Ort zum sozialen Austausch ist – eine grundlegende Voraussetzung für Zusammenarbeit, Kreativität und Innovation. Wohl einer der Gründe, dass sich ein Trend zu einem 3plus2-Modell entwickelt. Also 3 Tage Homeoffice, zwei Tage Büro, oder umgekehrt. Und das ist gut so und ein eindeutiges Plus im Kampf gegen den Fachkräftemangel: Wegfall des Pendels und ein erweiterter Recruiting-Radius, wenn neue Mitarbeiter*innen nicht zwangsläufig umziehen müssen.

Der IT-Lebenslauf - das Kernstück einer Bewerbung

14.04.2022

ZZZZZ

Beitrag von Juan Roderigo
 

Ein Lebenslauf sollte natürlich nachvollziehbar, verständlich, übersichtlich und klar strukturiert sein (Bullet Points/Tabellarisch). Entscheidend aber ist für IT-ler, dass die fachliche Entwicklung und die technischen Kenntnisse detailliert aufgelistet und für den Leser schnell erfassbar sind. Also: Mit welchen Technologien, Methoden, Tools habe ich gearbeitet? Mit welchen Datenbanken, Programmiersprachen kenne ich mich gut aus? Welche praktischen Kenntnisse habe ich? In welchen Komponenten habe ich entwickelt (z.B. SAP BW, SAP XI/PI...).

Interessant sind auch Beispiele, die die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen untermauern - z.B. Open-Source-Projekte, Stackoverflow, GhitHub o.ä. verlinken. Denn Personaler und Recruiter achten ganz besonders darauf, ob der Erfahrungslevel und die Qualifikationen im CV zur vakanten Position passen.

Die Devise heißt: Alles, was hinter meinen Jobtiteln steckt, in Stichpunkten erläutern! Da darf der Lebenslauf ruhig länger als eine Seite werden. Und nicht vergessen: Eine detaillierte Projektliste überzeugt! Je nach dem, ob der Schwerpunkt auf Service Delivery oder Sales liegt, sollte die Bewerbung eine Projekt- bzw. Deal-Liste enthalten - mit Informationen zu Scope, Technology Stack, Rolle, Volumen, Zielsegment, Laufzeit, Auftraggeber/Branche... Und wer Projektteams geleitet hat, sollte auch noch die Anzahl der Mitarbeiter*innen erwähnen, für die er/sie verantwortlich war.

 

Der bekannteste Aufbau eines Lebenslaufs ist die chronologische Anordnung: biographische Daten, Schul- und Berufsausbildung, dann beruflicher Werdegang. Mittlerweile ist aber auch bei uns die amerikanische Form üblich, in der die Chronologie einfach umgedreht wird: also zuerst die aktuellen Tätigkeiten und praktischen Erfahrungen, der Bildungsweg kommt an den Schluss. Übrigens: Hobbys können Soft Skills unterstreichen.

Jeder CV beginnt mit den biographischen Daten und braucht am Ende Ort und Datum. Eine Unterschrift ist kein Must-have, allerdings wirkt der Lebenslauf damit persönlicher und verbindlicher. Ebenfalls kein Muss mehr ist das Bewerbungsfoto/Headshot, macht allerdings für viele Personaler hierzulande immer noch einen Lebenslauf erst komplett.

 

Wer sich nicht für eine Kreativbranche bewirbt, braucht sich auch keine Gedanken über ein schickes, extravagantes Layout oder kreative Elemente machen, sondern "nur" auf eine übersichtliche, stringente Form und die Orthografie achten.

 

Tipps fürs Layout: Sparsam mit Formatierungen umgehen, eine moderne Schriftart ohne Serifen (z.B. Arial, Verdana, Tahoma) und unterschiedliche Schriftgrößen für Heads und Subheads verwenden, genügend Abstand zwischen den Textzeilen lassen und an den Seitenrand denken.

Final Check vor dem Klick: Ist die Bewerbung vollständig und sind alle relevanten Unterlagen dabei?

Das JRWG-Team wünscht viel Erfolg bei der Bewerbung!

Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie Unterstützung unserer Expert*innen wünschen career@jrwg-coachconsult.de

Recruitment – eine strategische Schnittstelle

08.04.2022

Vorstellungsgespräch

Beitrag von Werner Glöckl
 

Nirgendwo hat man einen größeren Einfluss darauf, wer künftig die Visionen und Ziele in einem Unternehmen umsetzen wird, als beim Executive Search. Damit kommt der Personalsuche nicht nur eine hohe strategische Bedeutung zu, sondern auch eine große Verantwortung, ein Höchstmaß an Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit. Eine Aufgabe, die in Unternehmen enorme Ressourcen bindet und Zeit und Energie kostet. Ein guter Grund, warum im „War of Talents“ die Suche nach den Besten vermehrt ausgelagert wird.

Personalvermittler sind längst zu einem strategischen Partner für Organisationen geworden, die mit Fingerspitzengefühl, Objektivität und einem tiefem Verständnis für Branchen, Märkte und Strukturen genau die Persönlichkeiten und Top-Talente auswählen, die perfekt zur Organisation und vakanten Position passen.

Das Ende der Homeoffice-Pflicht

20.03.2022

Mann mit Brille

Beitrag von Ruth Busl
 

Wie man aus dem Bundesarbeitsministerium hört, plant Minister Heil einen zweiten Anlauf für ein „Recht auf Homeoffice“, und zwar unabhängig von Corona. Wann das sein wird, ist allerdings noch offen. Die Chancen stehen gut, nicht nur seitens der Regierung. Auch Unternehmen haben in der Pandemie erkannt, dass Homeoffice durchaus seine Vorteile hat. Mit dem Ende der Homeoffice-Pflicht am 20. März 2022 dürfen Unternehmen nun selbst entscheiden, welche Corona-Regeln sie am Arbeitsplatz festlegen.

Zur Fürsorgepflicht der Arbeitgeber gehört es allerdings auch, zu prüfen, ob für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter*innen das Homeoffice erforderlich ist. Arbeitgeber haben ein sogenanntes Weisungsrecht, womit sie bestimmen können, wo ihre Mitarbeiter*innen arbeiten – vor Ort oder Daheim oder Hybrid. Das heißt für Arbeitnehmer*innen: Wer sich weigert, ins Büro zu kommen, kann abgemahnt oder sogar gekündigt werden. 

Auszeichnung als Top Company 2022

12.03.2022

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Beitrag von Werner Glöckl
 

kununu zeichnet seit einigen Jahren Unternehmen mit dem Top Company-Gütesiegel aus, die als Arbeitgeber besonders gut bewertet werden. Zugrunde liegen die Bewertungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter*innen auf dem Unternehmensprofil. Unter den Arbeitgeber-Siegeln hat das von kununu die größte Bekanntheit in der DACH-Region.

Wir freuen uns über diese Auszeichnung! Und wir sind stolz auf unser Team - denn "It always starts with people!"

Executive Search: der perfekte Match - Finden, was Unternehmen suchen

28.01.2022

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Beitrag von Juan Roderigo

In Zeiten, die geprägt sind von Digitalisierung und New Work, von Fachkräftemangel und Pandemie, wird Executive Search zu einer der wichtigsten Disziplinen. Organisationen müssen mehr denn je exakt die Führungspersönlichkeit auswählen, die das Unternehmen auch in herausfordernden Zeiten erfolgreich durch Unwägbarkeiten und Unsicherheiten führt. 
Heute sind nicht mehr die unfehlbaren, klassischen Manager gefragt, sondern Change Manager mit ausgeprägten Krisen-Skills.

Führungspersönlichkeiten, die die Resilienz des Unternehmens halten, die den Wandel und die Veränderung professionell mitgestalten und auch zukünftige Trends antizipieren. Moderne Führungskräfte müssen auch Brückenbauer sein, die Wissen und Infos teilen und eine wertschätzende Feedbackkultur pflegen, flexible Strukturen schätzen und ihren Mitarbeiter*innen ein selbstbestimmtes Arbeiten ermöglichen. Selbstredend gepaart mit einer konsequenten Ergebnisorientierung.

Ein entscheidendes Erfolgskriterium ist der intensive, kontinuierliche Dialog sowohl mit den Mandanten als auch mit den Kandidat*innen, um höchste Qualität in allen Projektphasen sicher zu stellen – von der Analyse über die Identifikation und Evaluierung bis zur Präsentation als auch beim Onboarding.

Als Partner für IT Exekutive Search ist es immer wieder eine spannende Herausforderung, die richtigen Mandant*innen und Kandidat*innen zusammen zu bringen. Das gelingt nur, wenn Kompetenz- und Anforderungsprofile so erstellt werden, dass sie den Erwartungen und Bedarfen der Mandanten entsprechen. Und dafür braucht es neben einer fundierten Marktkenntnis und einer wissenschaftlichen Methode, Recruiting-Expert*innen mit einer guten Portion Menschenkenntnis und einem guten Gespür für den perfekten Match.

All das führen wir bei JRWG verlässlich und auf einem sehr hohen Niveau zusammen, damit sich Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können.

10 Tipps für virtuelle Vorstellungsgespräche

13.01.2022

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Beitrag von Ruth Busl

Es ist noch nicht lange her, da waren virtuelle Vorstellungsgespräche undenkbar. Auch wenn das persönliche Kennenlernen immer noch einen hohen Stellenwert hat, führt die aktuelle Krisensituation mit „Social Distancing“ zu gravierenden Veränderungen bei der Personal- und Jobsuche. Einige Arbeitgeber setzen bereits auf einen komplett virtualisierten Einstellungsprozess – von der Bewerbung bis zum Onboarding.

Während sich Entscheider neben neuen Bewertungsmethoden vor allem über die Präsentation der Unternehmenskultur und des Arbeitsumfelds ohne einen Besuch der potenziellen Kandidat*innen Gedanken machen müssen, stehen Bewerber*innen vor der Herausforderung, wie sie sich am besten im virtuellen Vorstellungsgespräch präsentieren.

Und da gibt es einiges zu beachten, wie am Filmset: Funktioniert das Mikro? Stimmt die Lautstärke? Ist mein Gesicht richtig ausgeleuchtet? Stimmt die Kameraeinstellung? Funktioniert die Technik? Ist die Bildübertagung OK?...
 

  1. Eine gute inhaltliche Vorbereitung ist das A und O. Informieren Sie sich über das Unternehmen, die Branche, die Marktposition und über die Personen, mit denen Sie sprechen.

  2. Machen Sie sich einen „Spickzettel“ mit allen wichtigen Facts & Figures und einigen Fragen, die Sie Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber stellen können. Übrigens: Niemand sieht, was Sie außerhalb der Kamerasichtweite ankleben oder auf dem Schreibtisch platzieren.

  3. Überlegen Sie sich typische Fragen, die Ihnen gestellt werden könnten und bereiten Sie die Antworten vor. Lassen Sie sich während des Vorstellungsgesprächs genügend Zeit, um auf die Fragen zu antworten.

  4. Wählen Sie eine geeignete, ruhige Umgebung – ohne Ablenkung, Nebengeräusche, Personen, Haustiere...

  5. Checken Sie Ihr Umfeld – was sehen Ihre Gesprächspartner im Hintergrund? Richten Sie sich Ihren Platz für das Interview so ein, dass die Umgebung professionell wirkt. Wählen Sie einen hellen, neutralen Hintergrund wie eine weiße Wand, alternativ einen virtuellen Hintergrund, der ebenfalls neutral ist (aber wirklich nur, wenn es nicht anders geht!).

  6. Sorgen Sie für die richtige Beleuchtung: wenn das Licht von vorne kommt, ist Ihr Gesicht gleichmäßig ausgeleuchtet und wirft keine Schatten. Achtung: Kein Gegenlicht!

  7. Bringen Sie die Kamera auf Augenposition (das Objektiv leicht oberhalb vor sich selbst platzieren). Gewöhnen Sie sich daran, immer in die Kamera zu schauen und nicht auf den Bildschirm, vor allem, wenn Sie sprechen. Übung macht den Meister!

  8. Achten Sie auf einen guten Bildausschnitt. Hier gilt wie bei klassischen Porträts die sog. Drittel-Regel. Teilen Sie den Bildschirm in drei gleich große Teile, auf der oberen Linie sind idealerweise die Augen, auf der unteren der Mund.

  9. Machen Sie sich mit der verwendeten Software vertraut. Sollten Sie bereits diesen Videochat-Dienst privat nutzen, dann überprüfen Sie Ihr Profilbild und Ihren Nutzernamen (Vor- und Nachname).

  10. Machen Sie den finalen Hardware-Check und schließen Sie alle nicht benötigten Programme und schalten das Handy aus - das Klingeln eingehender Mails oder Messages stört alle!

 

Sie hätten gerne Unterstützung? Kommen Sie auf uns zu! 

Der IT-Markt im Zeichen von Corona

08.12.2021

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Beitrag von Ruth Busl

Auch wenn viele Branchen pandemiebedingt mit Auftragseinbrüchen zu kämpfen haben, die Nachfrage nach IT-Spezialisten ist so hoch wie nie zuvor.
Sie gehören zu den gesuchtesten Fachkräften der Welt. Das war vor Corona so und wird sich perspektivisch auch nicht ändern. Im Gegenteil, der Digitalisierungsschub hat den Kampf um die Talente noch verstärkt.

Besonders gefragt sind aktuell IT-Ingenieure, die fit sind im Bereich Cloud-Datentransferlösungen und Lösungen für die digitale Zusammenarbeit schaffen. Aber auch IT-Sicherheitskräfte werden händeringend gesucht, weil Datenschutz eine immer größere Rolle spielt und Unternehmen wie Behörden versuchen, sich gegen Cyberkriminalität und Hackerangriffen ausreichend zu schützen. Sie haben die Wahl – und wir freuen uns, Sie über besonders interessante Jobangebote informieren zu können! Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und schicken uns Ihre Unterlagen an career@jrwg-coachconsult.de.

Optimierte Abläufe im Recruiting-Prozess

05.11.2021

Globalisierung Konzept

Beitrag von Werner Glöckl

Effizienz ist das Zauberwort des Recruiting-Prozesses, um Vakanzen schnell und treffend zu besetzen. Was braucht‘s dazu? Eine ganzheitliche Strategie, innovative Konzepte im crossmedialen Umfeld, fundierte Diagnostik und durchgängig optimierte Prozessabläufe. Am besten alles aus einer Hand. Das beginnt mit der Analyse der aktuellen Situation, basierend auf einem intensiven Dialog mit Mandanten, für differenzierte Kompetenz- und Anforderungsprofile.

Darauf basierend startet die Phase der systematischen Suche – über intensiv gepflegte Netzwerke und Talent Pools, Gespräche mit Branchenkennern und natürlich Social Media-Kanäle. In Erstinterviews überprüfen erfahrene Berater*innen die Qualifikationen, Soft-Skills und den Cultural Fit, um erste Vertragsverhandlungen zu führen und aussagekräftige Profile potenzieller Kandidat*innen für erste Vorstellungsgespräche zu erstellen. Ist der oder die Richtige noch nicht dabei, startet die Suche erneut. Auch im Eingliederungsprozess sollte ein Personalvermittler Mandanten und Kandidat*innen gleichermaßen als Mentor und Berater zur Seite stehen.

Die Digitalisierung boomt weiter...

12.10.2021

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Beitrag von Juan Roderigo

Wir sehen über die letzten Wochen eine weitere Erhöhung der Nachfrage nach qualifizierten IT Managern und IT Experten. Völlig losgelöst von der kritischen Entwicklung in den von Corona belasteten Branchen wie Touristik und Retail finden wir nun eine Situation vor, bei der aus Sicht der Kandidaten Arbeitgeberwechsel völlig risikolos angegangen werden können.

Für alle, die sich mit Digitalisierung und IT auskennen, ist jetzt die richtige Zeit, um über einen Wechsel nachzudenken.

Wir helfen gerne und stehen Ihnen als Berater zur Verfügung.

Sprechen Sie uns an … oder senden Sie uns Ihre Unterlagen an career@jrwg-coachconsult.de.

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