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  • AutorenbildRuth Busl

Mach mal eine Pause!

Aktualisiert: 27. Sept. 2023


Sie muss ja nicht lang sein, die Hauptsache ist, dass wir zwischendurch immer wieder mal eine kleine Pause einlegen und unserem Gehirn ein bisschen Ruhe gönnen. Schon wenige Minuten sollen laut Forschung wirksam sein für Kreativität, Leistungsfähigkeit und Produktivität. Der beste, schnellste und einfache Trick: Wenn’s geht, für einen Moment den Arbeitsplatz verlassen und kurz mal etwas ganz anderes tun. Also, wer viel am Schreibtisch sitzt, sollte sich bewegen, wer viel auf den Bildschirm starrt, in die Ferne blicken, wer viel redet, ein paar Minuten schweigen und wer unter Strom steht, sollte es mit einer kurzen Entspannungsübung versuchen.

Die Arbeitspsychologie nennt diese kleinen Auszeiten „Maskierte Pausen“, die man sich vor allem in der zweiten Tageshälfte öfter gönnen sollte, aber nie und nimmer ein Ersatz für eine richtige Pause sind. Denn wer länger als sechs Stunden arbeitet, ist schon laut Arbeitsgesetz dazu verpflichtet, einen 30minütigen Break zu machen. Und das hat auch einen guten Grund: Unser Gehirn braucht Ruhephasen, in denen es Informationen verarbeitet, und unsere Konzentrationsfähigkeit wieder steigert. Damit stellen wir einen gesunden Wechsel zwischen An- und Entspannung her, was schlicht und einfach gesund ist (Stichwort "Progressive Muskelentspannung). Also: Keine Angst, Pausen sind keine Zeitfresser, sie machen fit!

Unser Tipp: Für kurze Pausen mehrere kleine Puffer zwischen Meetings und Calls einbauen und die Arbeit nie gedanklich mit in die kleinen und großen Pausen nehmen. Reine Übungssache ;-) Und natürlich wäre ein Spaziergang das Allerbeste, weil das die Müdigkeit noch effektiver reduziert. Übrigens: Wer auf Pausen ganz verzichtet, soll tatsächlich dazu neigen, auch länger zu arbeiten. So take a break!


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