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  • Werner Glöckl

Arbeitswelt hybrid denken

Aktualisiert: 23. Juli


Ein spannender Wandel in der Welt der Arbeitgeber über künftige Arbeitsabläufe zeichnet sich ab: Hybrid Work oder Remote First? Oder doch wieder alle zurück ins Büro? Seit Ende der Homeoffice-Pflicht müssen sich Organisationen und Führungskräfte fragen, wie der neue Arbeitsalltag in ihrem Unternehmen aussehen soll.

Eines ist klar: In Zukunft werden flexible Arbeitsmodelle die Regel sein, also einige Mitarbeiter*innen sind vor Ort, während andere im Homeoffice arbeiten. Dass das funktioniert und sowohl Vorteile für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer*innen bringt, das steht nach zwei Jahren Pandemie fest.

Hals über Kopf mussten Unternehmen mobiles Arbeiten und Homeoffice einführen, Mitarbeiter*innen mit der nötigen Technik ausrüsten, neue Abläufe, Tools, Prozesse und Kommunikationskanäle entwickeln, festlegen und etablieren und sich mit neuen Führungsmodellen anfreunden.

Die meisten von uns haben keine Lust mehr auf Standardlösungen, weil sie flexible Lösungen zu schätzen gelernt haben. Und das, obwohl hybride Teams stark von Technik und Kommunikationssystemen abhängig sind und das Büro ein wichtiger Ort zum sozialen Austausch ist – eine grundlegende Voraussetzung für Zusammenarbeit, Kreativität und Innovation. Wohl einer der Gründe, dass sich ein Trend zu einem 3plus2-Modell entwickelt. Also 3 Tage Homeoffice, zwei Tage Büro, oder umgekehrt. Und das ist gut so und ein eindeutiges Plus im Kampf gegen den Fachkräftemangel: Wegfall des Pendels und ein erweiterter Recruiting-Radius, wenn neue Mitarbeiter*innen nicht zwangsläufig umziehen müssen.

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