top of page
Suche
  • Amelie Dietrich

Dos & Don'ts für die Probezeit


Probezeit ist immer ein beidseitiges Ausloten, um herauszufinden, ob das neue Arbeitsverhältnis ein perfekter Match ist: Sie dürfen ausprobieren, ob Aufgaben und Kolleg*innen passen und Abmachungen aus den Vorstellungsgesprächen eingehalten werden. Das Unternehmen hingegen kann sehen, ob Sie zur Position und zur Unternehmenskultur passen. In der Probezeit geht es also nicht nur darum, sich beim neuen Arbeitgeber zu beweisen. Auch von Ihrer Seite ist es erstmal ein Arbeitsverhältnis auf Bewährung. Schließlich wollen Sie ja längerfristig zufrieden im neuen Job sein. Also nutzen Sie die Zeit und prüfen kritisch, ob alles Ihren Erwartungen entspricht.

In den ersten Wochen geht's um Orientierung, Kennen lernen, Ausrichten: Arbeitsplatz, Infrastruktur, Team-Kolleg*innen, Programmen, Passwörtern... alles neu, vieles fremd. Machen Sie sich mit den Gepflogenheiten ebenso vertraut wie mit den formellen und informellen Netzwerken. Die beste Devise für die ersten Tage: Viel hören, viel sehen, wenig sagen, viel lernen.


Feiern Sie Ihren Neustart mit dem Team - ein gemeinsamer Snack bietet eine gute Gelegenheit für erste, lockere Kontakte.

  • Trumpfen Sie nicht mit Ihrem Wissen! Beachten Sie den schmalen Grad zwischen kreativen Verbesserungsvorschlägen und Besserwisserei.

  • Vereinbaren Sie mit Ihren Vorgesetzten klare Ziele für die Einarbeitungszeit.

  • Klären Sie bei Aufgaben mit Fristen bereits vorher, was genau von Ihnen erwartet wird.

  • Stehen Sie zu Fehlern. Aus Fehlern können Sie schließlich lernen.

  • Egal in welcher Position Sie beginnen, respektieren Sie alle Kolleg*innen in gleicher Weise. Lob fruchtet besser als vorschnelle Kritik!

  • Vernetzen Sie sich, um schnell an Insiderwissen über das Unternehmen zu kommen.

  • Nutzen Sie Pausen für aktives Netzwerken.

  • Vermeiden Sie Monologe und zu große Vertraulichkeiten.

  • Zeigen Sie Interesse, Eigeninitiative und Lernbereitschaft.

  • Kommen Sie nicht als Letzter und gehen Sie nicht als Erster.

  • Halten Sie sich immer an den korrekten und offiziellen Dienstweg.

  • Bitten Sie Ihren Vorgesetzten nach etwa vier Wochen um ein Feedback. Sollte etwas nicht rund laufen, bleibt Ihnen genügend Zeit für eine Korrektur.

39 Ansichten
bottom of page